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Target Development Kit (TDK)
 
     
     

 

TDKs sind vollständige, abgestimmte Entwicklungsumgebungen aus fünf Modulen:

  • der Crossentwicklungsumgebung, den MicroCross
    GNU X-Tools.
  • dem Debug-Interface (Debugger und FLASH-Programmer) Abatron BDI3000
  • der Target-Hardware, einem Evaluation- und Entwicklungs- Board.
  • dem Board Support Package.
  • dem zuverlässigen Support.

Abhängig von der jeweiligen Aufgabenstellung kann jedes Modul natürlich auch einzeln eingesetzt werden. Als Target-Hardware stehen z.Zt. zur Verfügung:
AT91RM9200, ARM720T, Au1000/1550, MIPS32, MPC8xx, PPC405/440, MGT5200, MPC85xx, MPC834x, MPC82xx und XScale.

       
 

Die MicroCross GNU X-Tools

GNU Tools sind freie Software. Microcross hat die Aufgabe übernommen aus der Fülle der verbreiteten Software einfach installierbare Pakete für über 20 der populärsten 16/32/64-bit Embedded Microprozessoren zusammenzustellen und zu dokumentieren. Lauffähig sind diese Pakete unter Linux, Windows und Solaris. Zusätzlich zu den Standardtools enthalten alle Versionen ein Visual Integrated Development Interface (VIDE). Das VIDE integriert die GNU Toolsuite, einen Editor, einen Projekteditor, die Build Tools, den Kommandozeilen GDB Debugger sowie einen graphischen Visual GDB Debugger. Das Kernstück aller Toolsuites ist das GNU gcc C/C++ Compilerpaket. Hierin sind alle zur Erzeugung eines ausführbaren Programmes notwendigen Einzelwerkzeuge wie Preprozessor, Compiler, Assembler und Linker vereint.
Weitere Infos hier

 
     
  Das Debug-Interface

Das BDM/JTAG Debug Interface BDI3000 fügt sich zu den GNU X-Tools nahtlos in die Entwicklungskette ein. Es greift mittels JTAG direkt auf den Prozessor zu. Dies hat den Vorteil, dass der Mikrocontroller durch die stabilen On-Chip-Debugging Services gesteuert wird. Der JTAG Debug Mode läuft auch dann weiter, wenn das Target System in einen undefinierten Systemzustand gerät. Zusätzliche Target Resourcen wie z.B. RS-232-, Ethernet-Schnittstellen oder ein Software-ROM Monitor sind nicht notwendig. Bei sehr hardwarenaher Programmierung oder wenn noch kein Bootloader für die entsprechenden Schnittstellen zur Verfügung stehen, ist ein direkter Zugang zum Prozessor unersetzlich. Aufgrund des JTAG Konzeptes ist ein Zugriff auf den Prozessor auch dann möglich, wenn nur die Minimal-voraussetzungen für den Betrieb des Prozessors vorliegen, z.B. korrekte Betriebsspannung und Prozessortakt.
In Kombination mit den GNU-Tools entsteht eine mächtige und zugleich kostengünstige Entwicklungsumgebung. Da ein GDB Target Server im BDI3000 abgebildet wird, kann der GNU-Debugger ohne Modifikationen und ohne spezielle Treiber direkt mit der BDI3000 kommunizieren.
Der GDB ist als Universaldebugger für verschiedenste Prozessorarchitekturen konzipiert. Die Firmware des Emulators setzt die GDB-Debugkommandos unmittelbar in die prozessorspezifischen On-Chip-Debugging Aktionen um. Für weitere Manipulationen/Funktionen, z.B. das Flash Programming, bietet der Emulator eine zusätzliche Telnet Konsole. Wer zusätzlich seine serielle Target-Ausgabe über Telnet anzeigen lassen möchte, kann diese durch die BDI3000 hindurch über Ethernet routen. Eine spezielle Firmware des Emulators macht aus dem Entwicklungswerkzeug ein Hilfsmittel für die Produktion und den Boardtest. Der direkte Zugriff auf die Funktionalität des Emulators verbunden mit einem Softwareinterface (DLL für Windows oder Quellcode für Linux) erlaubt die Erstellung von komplexen Test- und Prüfalgorithmen wie z.B. die automatische Programmierung und Verifikation von On-Board Flashspeichern.

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  Die Target-Hardware

Die Target-Boards unterstützen die Features des jeweiligen Prozessors und bieten darüber hinaus häufig noch zusätzliche Funktionen, z.B. direkten Zugriff auf den Prozessorbus, LCD-Controller, CAN-Bus Anschluss, erweiterten Temparaturbereich u.a. . Sie sind sowohl für die Entwicklung und Evaluation als auch für den Serieneinsatz geeignet. Oft werden im Serieneinsatz nicht alle oder anderer I/O-Funktionen benötigt, hierzu sind "abgespeckte" Versionen oder kundenspezifische Lösungen lieferbar.
Jedes Board wird mit einem, vom Betriebssytem unabhängigen Boot Monitor mit Boot Loader geliefert. Er enthält unter anderem Treiber für Flash, Ethernet, UART (RS232), Real-Time-Clock, LCD Display und CRT. Damit ist das Board von vorn herein auch für den Einsatz ohne Betriebssystem geeignet. Als Target-Hardware stehen z.Zt. zur Verfügung: AT91RM9200, ARM720T, Au1000/1550, MIPS32, MPC8xx, PPC405/440, MGT5200, MPC85xx, MPC834x, MPC82xx und XScale.

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  Board Support Packages (BSPs)

Bei Bedarf stehen BSPs für Linux, WinCE, VxWorks etc. zur Verfügung.
 
         
         
         
         
 
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